Montag, 15. Januar 2018

Tell a story - Mein Dorf


Ich freue mich so sehr, dass Emma diese Jahresfotoaktion ins Leben gerufen hat!

Tell a story 
ist eine wöchentliche Fotoblogparade, es gibt ein monatliches Themengebiet und hierzu noch einen wöchentliche Fokus.

Mit einer Stadt kann ich nicht so richtig dienen, auch wenn ich gerne an meine Studienstadt Aachen zurückdenke, spielte sich mein Leben doch größtenteils in kleinen Gemeinden ab. Seit 2000 lebe ich mit meiner Familie in einem Dorf namens Dorf. Der Name spiegelt sehr genau die Dimension der Häuseransammlung. Ganze 308 Einwohner kann man (größtenteils mit Namen) zählen. Vor ein paar Jahren bekam "Dorf" noch den Zusatz "im Bohnental", damit eine klare Abgrenzung zu anderen Dörfern gegeben ist. :)

Natürlich träumt man vom Leben in der Stadt, wenn man in Dorf wohnt. Einkaufstechnisch, kulturell und überhaupt ist echt nix wenig los hier. Das einzige was es hier viel gibt sind Traktoren, frische Luft, Land und Platz. Ohne Auto geht gar nix und ich möchte die Kilometer nicht zusammenzählen, die ich schon runtergeschruppt habe. 
Ach, wie herrlich wäre es, wenn Kinder hier mit Bussen einfach so irgendwohin (außer der Schule) fahren könnten, sie Freunde besuchen oder Hobbies ausüben könnten, ohne dass das Mama-Taxi gestartet werden muss. 

Wenn ich dann eine Stadt besuche, finde ich das nur kurz toll -  ich bin völlig reizüberflutet, mein Hirn scheint auf Dorf gemünzt. So viel Hektik, Verkehr und Menschen. Da bin ich dann auch wieder froh zurück zu kommen nach Dorf, aus meinem Küchenfenster zu kucken und gelegentlich menschliche Wesen zu erblicken, die sich irgendwie hierher verlaufen haben oder als Wanderer die schöne Natur genießen - Stadtmenschen vielleicht?

LG Astrid
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Kommentare:

  1. Ja krass, ich bin ja auch kein Stadtmensch, ich mag es mittelklein, so mehrere Tausend Menschen dürfen es schon sein. Alles zum Einkaufen um die Ecke, Post vor Ort, und alles in Laufweite, falls das Auto mal streikt. Für Hobbys fahren wir zwar auch aber max. 30 Min. Finde das geht.
    Aber die Ruhe ist sicher auch was wert und wenn man sich kennt, das ist hier nur bedingt so. Danke für den Einblick.
    LG,
    Petra

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  2. Lieeb Sigrid,
    Dorf ist etwas Schönes, ruhiges und doch lebhafes, etwas heimisches und entspannendes, aber auch aufregendes .. ich bin auh durch und durch Dorfkind!
    ⁕ ⚘ ❅ 🎵 ❅ ⚘ ⁕
    Ich wünsche Dir , wenn auch mit Verspätung, einen guten Start in eine schöne neue Woche!
    ♥ Allerliebste Grüße , Claudia ♥

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  3. Vermutlich! ;-) Ich wohne auch schon immer ländlich, habe aber viele Jahre in der großen Stadt - Köln - gearbeitet und wollte eigentlich nie dort wohnen. Auch für unsere Jungs war das auf jeden Fall eine gute Entscheidung!! :-)
    LG Claudi

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  4. Als Landei aus ganzem Herzen versteh ich dich total!

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  5. Astrid, ja genau so war meine Kindheit. Außer den Schulbus gab es keine Möglichkeit wegzukommen.. radeln berghoch bergrunter. Ohne die Eltern war man im Winter echt aufgeschmissen. Ich freu mich so sehr, dass du dabei bist und finde die Geschichte ganz spannen die hinter den Blogs gerade so zum Vorschein kommt.. klasse.. danke, dass Du sie uns erzählst.. liebst emma

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  6. Astrid, es ist ein bisschen als würdest du von „meinem Ningkeije“ erzählen. Da krieg ich glatt Heimweh. So nah an Saarbrücken zu wohnen hat was. Aber die Erfüllung ist es irgendwie nicht. Mir fehlt, dass mir Fuchs und Hase „Gute Nacht“ sagen. ;-)
    Dein Dorf ist ein wunderbares Fleckchen Erde. Wundert mich nicht, dass man sich da wohl fühlt.
    Hab nen schönen Tag!
    Liebe Grüße,
    Christiane

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